Erlebnisbericht von Simon Fischer vom Birkebeiner-Lauf


Am Donnerstag, den 15.2. ging es mit 4 Langlauf-Kollegen Richtung Norwegen/Lillehammer. Nach einer 12 Stunden langen
Anreise konnten wir unsere Hütte oberhalb von Lillehammer beziehen.
Den Freitag verbrachten wir mit Ski- und Wax-Tests .
Am Samstag war es soweit: Race-Day
Der Tag begann um 3:30 Uhr mit einer Busfahrt Richtung Start. Bei der Ankunft am Startgelände zeigt das Thermometer -28 Grad an !
Dass es ein schwerer Lauf werden würde war von Anfang an klar, 58 Kilometer mit knapp 1900 Höhenmeter und einem 3,5kg Rucksack bei eisigen Temperaturen.
Leider war es von Anfang an nicht mein Tag.
Konnte ich noch die ersten 20 km mit 600 Höhenmeter noch halbwegs mithalten, kam die Ernüchterung in den ersten Abfahrten!
Der Ski lief überhaupt nicht.
Bei Kilometer 30 waren dann die Kräfte am Ende.
Getränke und Gels aus dem Rucksack waren eingefroren. Somit musste ich mich von einer Verpflegungs-Station zur nächsten kämpfen.
Mit Krämpfen und unterkühlt ging es nur noch gemächlich Richtung Ziel.

Leider war das angestrebte Ergebnis nicht mehr möglich!

Am Ende sprang nur ein 1061. Platz heraus!
Schade, aber eine Reise war es trotzdem wert.

Die folgenden Tage nutzten wir noch für ausgiebige Langlaufeinheiten auf den norwegischen Hochebenen ( denn, nach der Saison ist vor der Saison:) ) aus, bevor es am Dienstag wieder nach Hause ging.

Simon